Zirbelkiefer – Die Heilerin mit dem Ursprung in Sibirien

Eigentlich stammt die Zirbel aus Sibirien. Während der letzten Eiszeit fand sie über die Karpaten ihren Weg in die Alpen, wo sie heute noch zu Hause ist. Gewöhnt an ein raues Klima wie Wind, Eis und Schnee, fühlte sich die Zirbelkiefer, die auch als „Königin der Alpen“ bezeichnet wird, im Alpenland bald sehr heimisch und breitete sich dort schnell aus.

Zirbenholz weist das geringste Schwindverhalten aller einheimischer Nadelholzarten auf. Die Dimensions- und Formstabilität hat zur Folge, dass Zirbenholz kaum zu Rissbildung und Verdrehung neigt. Zirbenholz ist leicht einzuschneiden, zu trocknen und mechanisch gut bearbeitbar. Charakteristisch sind die zahlreichen, festverwachsenen, rotbraunen Äste, die sich glatt schneiden lassen und beim Hobeln nicht reißen.

Das Zirbenholz, das für die Möbelproduktion verwendet wird, ist sogenanntes „Mondholz“. Denn nach alter Tradition soll das Zirbenholz nur im Winter und in Abstimmung mit dem Mondkalender gefällt werden. Überlieferungen zufolge ist das Mondholz der Zirbe nahezu unverwüstlich und trotzt jeglichen Schädlingen.

Eine nachhaltige Ernte des Holzes bedeutet keine Gefährdung der wertvollen Baumart Zirbe. Ganz im Gegenteil, durch die richtige Nutzung dieser Baumart können alte Waldbestände wieder verjüngt werden. Das ist auch aus schutzfunktionalen Überlegungen wertvoll und wünschenswert. Die Mischung von alten und jungen Waldflächen mit dicken und dünnen Bäumen ist nun einmal stabiler gegen die unterschiedlichsten Einflüsse aus der Natur.

Das harzig duftende Zirbenholz wird seit jeher geschätzt, ganz besonders für ihre zahlreichen Einsatzgebiete und Wirkungsweisen. Egal ob Schlafstörungen, Schnarchen, Wetterfühligkeit oder Kreislaufproblemen – Zirbenholz lindert die Beschwerden. Gleichzeitig verbreitet es  einen angenehm natürlichen Duft, der lange anhält, in einem jeden Zuhause wo es zum Einsatz kommt.

Die zahlreichen positiven Eigenschaften der Zirbe weiß man seit jeher zu schätzen. Heute sind die unterschiedlichen Wirkungsgebiete der Zirbe wissenschaftlich belegt z.B. durch die Universität Graz des „Institutes für nicht-invasive Diagnostik – Joanneum Research“. Auch die Steigerung sozialer Extrovertiertheit durch Zirbenholz wurde von Testpersonen bestätigt. Zirbenholz wurde früher oft in Bauernstuben verwendet: Geselligkeit und Kontaktfreudigkeit standen somit unter einem guten Stern.

Mit den umfangreichen Forschungsergebnissen soll es gelingen der Zirbe wieder den Stellenwert zu geben, der ihr gebührt. Durch die umfangreichen Talente über die das Holz verfügt ist es in Zukunft von Modeerscheinungen unabhängig.

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