Material und Verarbeitung

Die Materialauswahl und dessen Verarbeitung ist ein wichtiger Bestandteil bei der Herstellung von Möbeln, Bodenbelägen, Fenstern und Türen. Massivholz ist ein Naturprodukt mit seiner grossen Vielfalt und Schönheit – ein vitaler Rohstoff der sich optimal für die Kreativität und die Bedürfnisse unserer Kunden eignet. Holz schafft lebendige Bilder, erfreut den Geruchssinn, hat Resonanz und Klang. Holz spricht alle Sinne an! Es hat zudem als nachwachsender Rohstoff ausgezeichnete ökologische Eigenschaften.

Unsere Holzarten

Ahorn

Ahorn

Der Volksglauben spricht dem Ahorn wirksamen Schutz gegen Hexen zu. Vor allem in Norddeutschland wurden teils Türen und Stuben mit Ahorn geschmückt oder Zapfen aus Ahornholz in Türen und Schwellen eingeschlagen. Oberflächen aus Ahornholz lassen sich wegen ihrer Feinporigkeit sehr gut reinigen und das Holz zeichnet sich durch einen hohen Abnutzungswiderstand aus.

 

 

Bambus

Bambus

Die Vielzahl an unterschiedlichen Bambusarten haben alle eine Tatsache gemeinsam, dass sie sehr schnell nachwachsen und daher besonders ökologisch sind. Aus Bambus kann praktisch alles angefertigt werden nicht nur Möbel, Fußböden und Jalousien, sondern auch Kleidung, Papier, Pflegeprodukte und Haushaltsartikel. Da es als Gras keine Rinde hat, sind die Schutzeigenschaften gegenüber UV-Strahlen quasi eingebaut, so dass er auch über eine außerordentliche Farbstabilität verfügt.

 

Buche

Buche

Für die Griechen und Römern war die Buche ein heiliger Baum. Die Kelten verbanden mit der Buche einen Wunschbaum. Y-förmige Buchenzweige wurden mit Wünschen versehen an Buchen gebunden. Heutzutage werden der Buche weniger mystische Eigenschaften zugeschrieben. Buchenholz hat eine rötliche Farbe (Rotbuche). Es ist heute unsere wichtigste Hartholzart, da es besonders hart ist und sehr vielseitig beim Möbelbau genutzt werden kann. Bis heute erfreut sich das Buchenholz ungebrochener Beliebtheit.

 

Eiche

Eiche

Eichenholz ist relativ schwer und hart. Die Eiche zählt zu den wertvollsten heimischen Nutzhölzern unserer Wälder für Möbelbau, Innenausbau sowie für Fenster und Türen, Treppen, Geländer und Verkleidungen. Stark wie eine Eiche. Dieser Satz ist bezeichnend für einen Baum, der bis zu 2.000 Jahr alt werden kann.

 

 

Erle

Erle

Erlenholz ist im Vergleich zu anderen Holzarten relativ weich und leicht. Kennzeichnend ist die rötliche Färbung, die Erlenholz als Möbelholz attraktiv macht. Nach dem Fällen ist das Erlenholz orangerot bis blutrot, danach gelbbraun nachdunkelnd; man sagt darum auch, dass Erlen „bluten“. Sie lieben Feuchtigkeit, daher sind sie bevorzugt an Bachläufen und an Ufern von Seen und Flüssen zu finden. Die Erle steht in der Mythologie im Ruf des unheimlichen Baumes, weil sie eben an sumpfigen und nebligen Orten wächst.

 

Kirschbaum

Kirschbaum

Das rötlich-braune Kirschbaumholz hat einen angenehmen Eigengeruch. Eine der auffälligsten Eigenschaften von Kirschholz ist die Möglichkeit, es so zu polieren dass es leuchtend glänzt. Eine faszinierende Eigenschaft des Holzes ist dessen Nachdunkeln unter Lichteinwirkung. Dann kann es Farbtöne annehmen, deren Skala zwischen hell-goldgelb bis dunkel-rotbraun reichen. Die warme, goldbraune Oberfläche verleiht dem Holz ein elegantes und hochwertiges Aussehen.

 

Nussbaum

Nussbaum

 Der Nussbaum ist von jeher besonders symbolträchtig. Er war im antiken Griechenland dem höchsten olympischen Gott Zeus geweiht und wurde stets mit Königswürde und auch Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Beim Nussbaumholz handelt sich heutzutage wegen seines dunklen, eleganten Aussehens um eines der begehrtesten Möbelhölzer im Schlaf- und Wohnzimmerbereich. Nussbaumholz verkörpert Luxus.

 

Zirbe

Zirbe

Dieser Nadelbaum wächst nur in großen Höhen und unter schwierigsten Bedingungen. Diese widrigen Lebensumstände fördern die Lebensenergie der Zirbe. Und genau diese Kraft speichert sie in ihrem Holz. Das Zirbenholz bewirkt bei körperlichen und mentalen Belastungen eine niedrigere Herzfrequenz. Der im Zirbenholz enthaltene Wirkstoff Pinosylvin ist nicht nur für den typischen Zirbengeruch verantwortlich. Der unvergleichliche Duft der Zirbe unterbindet die Entwicklung und Vermehrung von Kleidermotten nachhaltig und wirkt stark bakterienhemmende.