Vom dunklen Entree zum hellen Empfang: Eingangsbereich mit offener Treppe neu gedacht
Vom dunklen Entree zum hellen Empfang: Eingangsbereich mit offener Treppe neu gedacht
Der erste Eindruck eines Hauses entsteht in den ersten Sekunden, im Eingangsbereich. Bei diesem Einfamilienhaus war genau dieser Raum über die Jahre schwer und unruhig geworden: ein gedrechseltes dunkles Holzgeländer, rosafarbener Teppichboden, teils freiliegendes Mauerwerk, dunkle Deckenbalken und dunkle Türen. Alles zusammen ließ das Entree kleiner und dunkler wirken, als es tatsächlich war.
Unsere Bauherren wünschten sich das Gegenteil: einen hellen, ruhigen Empfang, der einlädt statt bedrückt und der die schöne offene Treppe endlich zur Geltung bringt. Werfen Sie zunächst einen Blick auf den Ausgangszustand.
Vorher: dunkles Entree mit gedrechseltem Geländer und rosafarbenem TeppichVorher: dunkle Deckenbalken und dunkle Türen im Treppenhaus
Der Weg dorthin führte nicht über einen Abriss, sondern über sorgfältiges Aufarbeiten und stimmiges Neugestalten. Wände, Decke, Boden, Türen, Treppe und Stauraum wurden als ein Gesamtbild gedacht und Schritt für Schritt in Einklang gebracht. Das Ergebnis lässt den Raum völlig neu wirken.
Nachher: heller, offener Eingangsbereich mit MassivholzparkettTreppe mit passenden Parkettstufen, Blick ins EntreeNeues, schlichtes Geländer im Stil der neuen TürenAufgearbeitetes Massivholzparkett und hell gestrichene WändeTreppeneinbauschrank mit tiefen, voll ausziehbaren SchränkenRuhiger, einladender Eingangsbereich mit offener Treppe
Ein heller Boden als ruhige Grundlage
Den größten Unterschied macht der Fußboden. Statt ihn zu ersetzen, haben wir das vorhandene Massivholz-Parkett abgeschliffen und neu aufgearbeitet: durchgängig hell und in einem ruhigen, warmen Ton. Der rosafarbene Teppich ist damit verschwunden, und der Blick läuft ungestört durch den gesamten Eingangsbereich.
Damit die Treppe nicht als Fremdkörper stehen bleibt, haben wir ihre Stufen mit passenden Parkettstufen belegt, einheitlich zum Boden. So fließt der helle Holzton vom Flur die offene Treppe hinauf und verbindet die Ebenen zu einem Ganzen.
Neue Türen und ein ruhiges Geländer
Die alten dunklen Zimmertüren wichen neuen, hellen Türen, einige davon mit Glaseinsatz. Das Glas lässt Licht zwischen den Räumen wandern und öffnet den Flur zusätzlich. Wo vorher schwere, geschlossene Flächen den Raum unterteilten, entsteht jetzt eine leichte, freundliche Wirkung.
Auch das gedrechselte Geländer passte nicht mehr ins Bild. Wir haben das Treppengeländer erneuert und dem ruhigen Stil der neuen Türen angepasst: schlicht und hell statt verspielt und dunkel. Wände und Decke wurden hell gestrichen, und die früher dunklen Deckenbalken farblich aufgehellt und angeglichen. So tragen sie den Raum mit, ohne ihn zu beschweren.
Verborgener Stauraum unter der Treppe
Der Bereich unter und neben einer offenen Treppe bleibt oft ungenutzt. Genau hier haben wir einen Treppeneinbauschrank angefertigt: tiefe, voll ausziehbare Schränke, passgenau in die vorhandene Geometrie eingepasst. Nichts wirkt aufgesetzt, alles fügt sich ruhig in die Treppenlinie ein.
Für die Bewohner bedeutet das spürbar mehr Stauraum an einer Stelle, an der er im Alltag wirklich gebraucht wird: für Schuhe, Jacken und all die Dinge, die einen Eingangsbereich sonst schnell unordentlich wirken lassen. Weil Aufmaß, Anfertigung und Einbau bei uns zusammenlaufen, passt der Schrank auf den Millimeter.
Was das für Ihr Zuhause bedeuten kann
Aus einem dunklen, in die Jahre gekommenen Entree ist ein heller, großzügiger und ruhiger Eingangsbereich mit modern-klassischem Charakter geworden: einladend, aufgeräumt und mit deutlich mehr Stauraum. Sichtbar wird dabei vor allem eines: wie viel ein bestehender Raum gewinnt, wenn Boden, Türen, Treppe und Möbel als ein durchdachtes Ganzes entstehen.
Wenn auch Ihr Eingangsbereich mehr Licht, Ordnung und Ruhe vertragen könnte, schauen wir uns Ihre Situation gern in Ruhe an und entwickeln daraus ein passendes Angebot. Alle Gewerke kommen aus einer Hand, mit einem festen Ansprechpartner von der ersten Idee bis zum letzten Handgriff, im Raum Bonn und Köln und auf Wunsch deutschlandweit.
Vom Rohbau zur Familienküche: eine offene Wohnraumküche mit Kochinsel
Als wir dieses Haus zum ersten Mal betraten, war von einer Küche nichts mehr zu sehen. Die alte Einbauküche war bereits demontiert, der Boden teils herausgenommen, die Wände kahl. Reiner Rohbauzustand. Genau solche Momente mögen wir, denn hier ist noch alles offen, und es entscheidet sich, was aus einem Raum wirklich werden kann.
Die Familie hatte einen klaren Wunsch: eine Küche, in der sich das Leben abspielt. Kein abgetrennter Arbeitsraum, sondern ein großzügiger Ort zum Kochen, Reden und Zusammensein. Aus diesem Wunsch heraus haben wir das Projekt geplant, vom ersten Aufmaß bis zur fertigen Montage.
Vorher: die alte Küche war bereits demontiert, Rohbauzustand
Die Öffnung: aus zwei Bereichen wird ein Wohnraum
Der erste große Schritt war eine Entscheidung für mehr Raum. Wir haben eine Wand entnommen, und aus zwei getrennten Bereichen wurde ein zusammenhängender, offener Wohnraum. Plötzlich reicht der Blick weiter, das Licht verteilt sich, und Küche und Wohnbereich gehören sichtbar zusammen.
Damit der neue Grundriss als Einheit wirkt, haben wir den Boden komplett neu und durchgängig aufgebaut. Ein einheitlicher, heller Belag zieht sich ohne Bruch durch den gesamten Raum und verbindet die Zonen optisch miteinander, ein Detail, das man selten bewusst wahrnimmt, das aber den ruhigen, großzügigen Gesamteindruck trägt.
Die Küche mit zentralem Mittelblock
Das Herzstück ist ein großer Mittelblock, eine Kochinsel für die ganze Familie. Sie steht bewusst in der Mitte des Geschehens: Hier wird gekocht, vorbereitet und gemeinsam gearbeitet, ohne dass jemand mit dem Rücken zum Raum stehen muss. Um die Insel herum bleibt genug Platz, damit auch zu mehreren gekocht werden kann.
Die gesamte Küche haben wir in unserer eigenen Werkstatt geplant und gefertigt. Das gibt uns die Freiheit, jedes Maß genau an den Raum und an die Menschen anzupassen, die darin leben, von der Höhe der Arbeitsfläche bis zur Aufteilung der Schränke.
Kochen ist mir persönlich wichtig. Eine Familienküche soll zum Leben passen und nicht nur schön aussehen. Sie muss aushalten, dass hier täglich etwas los ist.
Material und Stil: klassisch-modern
Gestalterisch ist die Küche klassisch-modern gehalten, mit einer ruhigen Landhaus-Handschrift. Die cremefarbenen Rahmenfronten geben dem Raum Wärme und Ruhe, die Messing-Muschelgriffe setzen dezente, hochwertige Akzente.
cremefarbene Rahmenfronten für einen warmen, zeitlosen Grundton
Messing-Muschelgriffe als feine, klassische Details
ein grüner Metro-Fliesenspiegel als lebendiger Farbakzent
ein Holz-Arbeitsblock auf der Insel, der zum Anfassen einlädt
moderne, schwarze Einbaugeräte als klarer Kontrapunkt
ein durchgehend heller Boden, der den Raum weit und offen wirken lässt
So treffen klassische Formen auf moderne Technik: Der grüne Fliesenspiegel und der Holzblock bringen Charakter und Natürlichkeit hinein, die schwarzen Geräte halten das Bild klar und aktuell. Nichts wirkt aufgesetzt, alles greift ineinander.
Nachher: offene Wohnraumküche mit zentraler KochinselKochinsel mit Holz-Arbeitsblock und Messing-MuschelgriffenCremefarbene Rahmenfronten, klassisch-modern interpretiertBlick in den offenen Wohnraum nach Entnahme einer WandKochbereich mit grünem Metro-FliesenspiegelLandhaus-Handschrift mit feinen Messing-DetailsViel Stauraum in Insel und Schränken nach MaßFamilienküche als Herzstück des offenen Wohnraums
Das Ergebnis: eine Küche als Herzstück
Aus kahlen Wänden und einem herausgenommenen Boden ist eine offene, großzügige Familienküche geworden, das Herzstück des Wohnraums. Kochen und Zusammensein sind hier nicht länger getrennt, sondern gehören selbstverständlich zusammen. Genau so, wie es sich die Familie gewünscht hat.
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